Software für Unternehmensanalyse und Szenariorechnung

Die Energiekosten steigen. Ein Großkunde bestellt weniger.

Was macht das mit meinem Betrieb?

  • Was passiert, wenn ich den Preis anhebe und zugleich weniger verkaufe?
  • Soll ich die größere Menge mit Rabatt bestellen?
  • Was kostet mich das lange Zahlungsziel meines größten Kunden?

ADL bildet Produkte, Lager, Lieferzeiten, Zahlungsziele und Kosten Ihres Betriebs als Rechenmodell ab. Sie sehen Monat für Monat, was Ihre Optionen für Ergebnis, Liquidität und Finanzierungsbedarf bedeuten. So nutzen Sie Chancen und bleiben handlungsfähig.

In der Pilotphase richten wir die Software für Ihren Betrieb ein und begleiten die erste Auswertung.

Schematische Beispielrechnung

Liquidität in T€, schematisch16012080400Liquiditätspuffer 30 T€Ab Monat 3: Großkunde nimmt 30 % weniger abPuffer bliebe gewahrtheuteMonat 3Monat 6Monat 9Monat 12unverändertohne Reaktionmit angepasstem Einkauf

Der Absatz sinkt ab Monat 3. Der Einkauf läuft zunächst weiter. Ein angepasster Einkauf entlastet die Liquidität.

Der Zeitverzug zwischen Entscheidung und Wirkung

Die Wirkung einer Entscheidung zeigt sich erst Monate später.

Ware muss vorfinanziert werden. Kunden bezahlen im Mittel nach rund 40 Tagen. Löhne, Miete und Energie laufen weiter. Betriebliche Maßnahmen wirken auf Ergebnis und Liquidität oft erst nach Monaten. Zugleich verändern sich Absatz und Einkaufspreise. Betriebe nennen im Mittel 3,1 solcher Risiken gleichzeitig. Wer heute entscheidet, müsste also wissen, wie sich mehrere Veränderungen über die kommenden Monate überlagern. Buchhaltung und Warenwirtschaft beantworten das nicht: Sie halten fest, was eingetreten ist. Entschieden wird aber über das, was noch nicht eingetreten ist.

Das Zahlungsziel stammt aus dem Creditreform Zahlungsindikator Deutschland, Sommer 2026, die Zahl der genannten Risiken aus der DIHK-Konjunkturumfrage Frühsommer 2026.

ADL bildet Ihren Betrieb als Rechenmodell ab. Das Modell verbindet Absatz, Einkauf, Bestände, Kosten und Zahlungsziele. Aus Ihren Daten und Annahmen berechnet ADL die monatlichen Auswirkungen auf Ergebnis und Liquidität bis zu zwei Jahre im Voraus.

Mit ADL prüfen Sie die Folgen einer Bestellung, bevor Sie sie auslösen.

Sie sehen Bestände und Kapitalbindung im Verlauf. Bestellmenge und Zahlungszeitpunkt lassen sich vorab auf Ihre Liquidität abstimmen.

Mit ADL vergleichen Sie die Auswirkungen verschiedener Maßnahmen.

ADL stellt Liquidität, Ertragskraft und Kapazität nebeneinander. Dabei werden Zielkonflikte sichtbar. Kleinere Bestellmengen senken die Kapitalbindung und erhöhen oft den Einkaufspreis.

Mit ADL geht Ihre betriebliche Erfahrung als Annahme in die Rechnung ein.

Sie geben an, wie sich Preis und Absatz voraussichtlich verändern, und mit welchen Lieferzeiten Sie rechnen. ADL rechnet beide Wirkungen zusammen durch und hält Ihre Annahmen von den Betriebsdaten getrennt.

Mit ADL sehen Sie, wie viel Geld eine Entscheidung bindet und wann.

ADL beziffert den Finanzierungsbedarf: In welchen Monaten reicht die Kasse nicht, wie hoch ist der größte Fehlbetrag und in welchem Monat entsteht er. Damit lässt sich eine Linie begründen, statt sie zu schätzen.

Mit ADL können Sie die Ergebnisse nachvollziehen und erläutern.

Daten und Annahmen bleiben erkennbar, geschätzte Werte sind gekennzeichnet. Das hilft auch im Gespräch mit Ihrer Bank.

Wie das Modell rechnet

Einkäufe füllen das Lager und binden Kapital. Verkäufe bringen Erlöse. Die Zahlungsziele bestimmen, wann das Geld eingeht. ADL bildet diese Zusammenhänge Monat für Monat ab.

Dieselben Eingaben liefern dasselbe Ergebnis. Auch die Erklärung stammt aus derselben Rechnung: ADL zeigt, welche Annahmen und welche Geschäftsvorgänge zu einem Ergebnis geführt haben. Was sich nicht aus Ihren Daten ableiten lässt, bleibt ausdrücklich offen.

Ein durchgerechneter Fall

So sieht eine Antwort aus.

Ein Lebensmittelbetrieb mit vier Vertriebswegen. Die Zahlen stammen aus einem Demofall, gerechnet mit derselben Software, die im Pilotprojekt zum Einsatz kommt.

Woran der Betrieb hängt
Ein Vertriebsweg bringt 43,8 % des Umsatzes, trägt aber nur 2.423 € der 14.793 € Deckungsbeitrag im Monat.
Wie viel Luft bleibt
Nach allen Fixkosten bleiben 593 € im typischen Monat. Ein Mengenrückgang von 4 % würde diesen Überschuss aufzehren.
Was die geplante Maßnahme kostet
Mehr Absatz, eine Investition von 56.000 € und dauerhaft höhere Fixkosten: In vier Monaten reicht die Kasse nicht. Der größte Fehlbetrag liegt bei 11.539 € im Dezember 2026.
Strukturanalyse in ADL: Ring mit Umsatz und
              Deckungsbeitrag je Vertriebsweg, darunter Deckungsbeitrag gegen Fixkosten mit dem
              Abstand zum Break-even.
Woher der Ertrag kommt. Die Fläche zeigt den Umsatz je Vertriebsweg, der dunkle Teil den Deckungsbeitrag. Der Distributor ist der größte Umsatzbringer und der kleinste Beitrag zur Fixkostendeckung. Unten steht, wie weit der Betrieb vom Break-even entfernt ist.
Planungsboard in ADL: Maßnahmen auf einer
              Zeitachse, darunter der Verlauf von Liquidität und Ertragskraft über 24 Monate mit
              Mindestreserve und ausgewiesenem Finanzierungsbedarf.
Was die Entscheidung auslöst. Oben die geplanten Maßnahmen auf der Zeitachse, unten ihr Verlauf gegen den unveränderten Kurs. ADL benennt die Monate mit ungedecktem Finanzierungsbedarf, den größten Fehlbetrag und die Monate unterhalb der selbst gesetzten Reserve.

Demofall eines erfundenen Betriebs. Ihre Zahlen bleiben vertraulich. Veröffentlicht wird nichts ohne Ihre Zustimmung.

Ablauf

Vom ersten Gespräch zur gerechneten Antwort.

Das Rechenmodell steht. Sie bringen Ihre Zahlen und Ihre Einschätzung ein. Wir richten ADL für Ihren Betrieb ein.

01

Wir sprechen über Ihren Betrieb

Sie sprechen mit einem der Gründer und schildern Ihre Ausgangslage und Ihre Frage.

02

Wir bauen das Modell

Sie bringen BWA, Produkt- und Lagerdaten sowie Ihre konkrete Entscheidungsfrage mit. Wir übertragen die relevanten Daten in ADL. Fehlende Werte ergänzen wir gemeinsam. Diese bleiben als Annahmen gekennzeichnet. Den Umfang klären wir vorab im Gespräch.

03

Wir rechnen Ihre Frage gemeinsam durch

Sie sehen die Varianten nebeneinander, mit ihren Voraussetzungen und Zielkonflikten. Das Modell Ihres Betriebs bleibt stehen. Für Ihre nächste Frage rechnen wir darauf weiter.

Was ADL in der Pilotphase nicht ist

ADL ersetzt weder Buchhaltung noch Warenwirtschaft, Steuer- oder Lohnabrechnung. Es bucht nichts und greift nicht auf Ihr Bankkonto zu. Automatische Datenanbindungen sind noch nicht Bestandteil des Piloten: Wir übertragen die gemeinsam ausgewählten Daten in ein überprüfbares Unternehmensmodell und rechnen damit Ihre konkrete Entscheidung durch.

Für wen das heute passt, und was beide Seiten davon haben

ADL passt heute zu inhabergeführten Betrieben aus Produktion oder Handel mit etwa 5 bis 80 Mitarbeitenden. Das Modell rechnet besonders gut, wenn Sie eigene Lagerbestände führen, mehrere Wochen im Voraus beschaffen oder über mehrere Kanäle verkaufen. Für Dienstleistung ohne Warenfluss bauen wir das Modell gerade auf.

Sie bekommen Ihren ersten Fall vollständig durchgerechnet, und das Modell Ihres Betriebs bleibt Ihres. Wir bekommen einen realen Fall, an dem wir ADL weiterentwickeln. Ihre Zahlen bleiben vertraulich, veröffentlicht wird nichts ohne Ihre Zustimmung. Unser Ziel ist, dass das Modell danach weiterläuft und Sie es regelmäßig nutzen.

Ihre Ansprechpartner

Sie sprechen direkt mit einem der Gründer.

Sie kennen Ihren Betrieb, wir bauen daraus das Modell. Vom ersten Gespräch bis zur Auswertung bleibt derselbe Ansprechpartner bei Ihnen.

Prof. Dr. Stephan Pareigis

Professor für Informatik, HAW Hamburg

Er forscht seit Jahren zu mathematischer Optimierung, Simulation und digitalen Zwillingen. Bei ADL verantwortet er das Unternehmensmodell und die wirtschaftliche Bewertung.

Prof. Dr. Christian Krauss

Professor für Wirtschaftsinformatik, HAW Kiel

Er entwickelt seit Jahren datenbankgestützte Webanwendungen für Forschung und Praxis. Bei ADL verantwortet er die Anwendung und die betrieblichen Anforderungen.

Jorin Pareigis

B.Sc. Informatik, CAU Kiel

Er arbeitet an Softwarearchitektur, Datenanbindung und Zeitreihenanalyse. Bei ADL verantwortet er Backend, Schnittstellen und Prognoseverfahren.

Augmented Data Labs ist eine eigenständige Gründung dieser drei Personen. Es ist keine Ausgründung der genannten Hochschulen. Ihre Zahlen bleiben vertraulich.

Forschungsgrundlage

Erzählen Sie uns, was Sie beschäftigt.

Eine Entscheidung steht an. Oder eine Zahl geht Ihnen seit Wochen durch den Kopf. Schreiben Sie uns in zwei Sätzen, worum es geht.

Sprechen Sie mit uns. Wir melden uns bei Ihnen.

Augmented Data Labs befindet sich in prototypischer Entwicklung und ist noch nicht als Regelprodukt am Markt.

Impressum

Verantwortlich für den Inhalt

Augmented Data Labs
Prof. Dr. Stephan Pareigis · Prof. Dr. Christian Krauss · Jorin Pareigis
Nagelsweg 22e
20097 Hamburg

Kontakt und Status

info@augdatalabs.com · augdatalabs.com
Die Software befindet sich in prototypischer Entwicklung.